Veröffentlicht am 29.07.2026 / 17:00
2016 greift ein junger Mann in einem Regiozug bei Würzburg Personen mit einer Axt an. An diesem Abend kam der Terror des Islamischen Staats nach Deutschland.
„Ich werde heute in Deutschland einen Anschlag mit einer Axt unternehmen. Bete, dass ich zum Märtyrer werde. Ich warte jetzt auf den Zug.“ So lauteten die letzten Worte des kaltblütigen Chats zwischen einem jungen Attentäter und seinem Auftraggeber im Juli 2016. Wenige Minuten später attackierte der Mann, mit Messer und Axt bewaffnet, eine chinesische Familie.
Der Angriff war damals der erste in Deutschland, zu dem sich die Terrororganisation des Islamischen Staats im Nachhinein bekannte.
Nach der brutalen Serie von Anschlägen im November 2015 in Paris brachte die Gewalttat den islamistisch motivierten Terror nach Deutschland. Mehrere Opfer wurden schwer verletzt und schwebten lange in Lebensgefahr. Der Fall schockierte nicht nur das kleine Gaukönigshofen, wo der junge Mann gelebt hatte, sondern löste auch eine bundesweite Debatte in der Sicherheits- und Migrationspolitik aus.
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